Eine Welt ohne Führer, ohne Gesetze, ohne Staaten.

Bei dieser Aussicht denken wir an pure Anarchie und glauben, dass unsere Welt in Chaos und Krieg versinkt.

Wenn wir unsere Augen öffnen, sehen wir, dass das Chaos und der Krieg schon vor unserer Haustür angekommen sind.
Es ist so sichtbar, dass wir die Augen davor nicht mehr verschließen können.

Als normale Reaktion unseres inneren Menschentierchens fordern wir von unseren Politikern die Grenzen zu verschließen, die Polizei, die Überwachung und die Gesetze zu verschärfen, damit die innere Ordnung der Vergangenheit aufrechterhalten werden kann.

Doch das immer stärker sichtbar werdende Chaos ist der Vorbote einer neuen Ordnung.

Friedliches Zusammenleben und Toleranz werden möglich, wenn wir die Selbstverantwortung für uns, unsere Gesundheit und unser Leben übernehmen.
Wenn wir uns und unsere Wahrnehmung der Welt nicht mehr so wichtig nehmen, da wir wissen, dass unsere Wahrnehmung der Welt nichts mit der Realität, sondern nur mit den Bildern in unserem Gehirn zu tun hat, die unser Gehirn aus alten Erfahrungen und alten Traumata bastelt.

Wenn wir mit diesem Gepäck auf andere Menschen treffen, können wir den anderen Menschen nicht neutral in seiner Einzigartigkeit wahrnehmen.
Stattdessen aktivieren sich die Schalter in unserem Gehirn und die uralten Überlebensmechanismen unserer tierischen Vorfahren kontrollieren uns und unsere Reaktionen.

Voller Entsetzen stellen wir dann fest, dass der andere:

  • nicht unsere Werte teilt,
  • nicht an unser Konzept von Gott glaubt,
  • nicht unsere uns selbst auferlegten Regeln von Richtig und Falsch gut findet,
  • andere Definitionen von Gut und Böse hat.

In diesen Momenten fühlen wir uns und unsere Identität oder unser Revier angegriffen, weil nicht sein darf, was wir für unsere Weltordnung als falsch und böse definiert haben.
Wir verwechseln in diesen Momenten die multidimensionale Welt mit der beschränkten Sicht unseres 3-dimensionalen Verstandes.

Da wir jeder aus einer anderen Position auf diese Welt schauen, müssen wir alle ein verschiedenes Bild dieser Welt haben.

Mit jedem Versuch einen anderen zu unserem Weltbild zu bekehren, beginnen wir einen Krieg.
Erst wenn wir jeder Einzelne es schaffen, in unserem Herzen verankert zu bleiben, und dieses für die Ansichten des anderen zu öffnen, und uns von ihnen bereichern zu lassen, kann Frieden einziehen.

Dabei wird der verkapselte Schmerz der alten Traumata aufbrechen und uns auffordern diesen Schmerz durch neue Erfahrungen zu heilen.

Wenn unser Verstand ein Detail unserer faszinierenden Welt noch nicht verstanden hat, wird unser Blick häufig von Angst vernebelt.
Diese Angst wird immer größer um so mehr wir dagegen kämpfen und es vermeiden.
Diese Angst löst sich in Verstehen auf, wenn wir unsere Aufmerksamkeit und unser Licht auf diese Angst richten, und das große “Ich weiß, dass ich nichts weiß” des Lebens akzeptieren.

In diesem “Ich weiß nicht” sich stark zu fühlen ist wahre Stärke, die keine Beweise von Außen braucht.
Sich selbst und sein Weltbild immer wieder in Frage zu stellen und die eigene Schöpferkraft für sein Leben anzunehmen, ist wahre Macht.

In dieser Macht können wir gemeinsam und auf Augenhöhe unseren Herzen folgen und gemeinsame Träume wahr machen.
Wir brauchen dann keine Gurus und Führer mehr und auch keinen Vater Staat, der auf seine Kinder aufpassen muss.
Wir sind dann erwachsen geworden und nehmen unser Leben selbstverantwortlich in unsere Hand.
Das Netzwerk ThankNet.de kann uns in der Übergangszeit wie in einer Großfamilie den Halt geben, den wir brauchen, bis wir es geschafft haben, unsere Schöpferkraft und Göttlichkeit in allen Aspekten unseres Lebens zu leben.
Wenn wir alle auf unsere Herzensführung vertrauen und unseren Traum leben, dann zieht nachhaltiger Frieden auf dieser Welt ein.

Foto20151203_7Gudrun Dara Müller (Diplommathematikerin + spirituelle Lehrerin + Heilpraktikerin)
Selbstheilungsberatung   (Zum Profil auf ThankNet.de)

Wenn wir es lernen, die Welt immer aus der Blickrichtung der Liebe zu betrachten, dann sind wir geheilt. Dabei unterstütze ich gern. 🙂

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